Dr. med. Sonka Heimburg

Dr. med. Burga Schwoerer

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Schwangerschaftswegweiser

Schwangerschaft Hamburg

Schwangerschaftswegweiser

 

Mit Ihrer Schwangerschaft beginnt für Sie eine Zeit mit vielen Veränderungen und sicherlich auch vielen Fragen. Damit Sie über die neue Situation informiert sind, haben wir den Ablauf Ihrer Schwangerschaftsbetreuung bei uns zusammengefasst.

 

Schwangerschaftstest

 

Wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, führen wir bei Ihnen einen Schwangerschaftstest durch, um die Schangerschaft festzustellen. Wenn Sie bereits wissen, dass Sie schwanger sind, stellen wir mit einer Ultraschalluntersuchung fest, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sich befinden.

 

Erstuntersuchung und Mutterpass

 

  • Der erste wichtige Kontrolltermin findet nach etwa zwei Wochen statt: wir nehmen Blut ab, um alle wichtigen Laborwerte zu ermitteln. Neben der Blutgruppe mit Rhesusfaktor untersuchen wir auch das Blutbild, um z. B. einen Eisenmangel aufzudecken. Zusätzlich führen wir den sogenannten Antikörpersuchtest durch, einen gesetzlich vorgeschriebenen Suchtest auf die Geschlechtskrankheit Syphilis, die Überprüfung Ihres Schutzes gegen Rötelninfektionen und den Ausschluss einer HIV-Infektion durch.
  • Gegebenenfalls sind auch weitere Tests notwendig, wie z. B. ein Test auf Toxoplasmose-Infektion. Dies ist eine Erkrankung, die etwa durch Katzen aber auch durch Rohmilch und ungegartes Fleisch übertragen wird und zu Schädigungen und Behinderungen des Ungeborenen führen kann. Zusätzlich ist mittlerweile auch ein Test auf Cytomegalie-Infektion zu empfehlen. Diese Virusinfektion wird durch Schmierinfektion (insbesondere durch Kleinkinder) übertragen. Da beide Krankheiten durch Therapien abgemildert werden können, hat diese Screeninguntersuchung einen besonderen Stellenwert.
  • Auf Grundlage dieser ersten Untersuchungsergebnisse stellen wir Ihnen einen Mutterpass aus, der Ihre Schwangerschaft komplett dokumentiert. Sie sollten ihn - ähnlich wie Ihren Ausweis - immer bei sich tragen und natürlich zu jeder Untersuchung mitbringen.

 

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

 

In den kommenden Wochen und Monaten werden wir fortlaufend in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen durchführen. Anzahl und Umfang der Vorsorgeuntersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen vorgesehen und gezahlt werden, sind in den so genannten Mutterschaftsrichtlinien genau festgelegt.

 

  • Bei unkompliziertem Schwangerschaftsverlauf finden die Vorsorgeuntersuchungen im Vier-Wochen-Rhythmus statt. Bei jedem Termin führen wir eine Urinuntersuchung durch, bestimmen das Gewicht und messen den Blutdruck. Alle Ergebnisse tragen wir in Ihren Mutterpass ein. Im anschließenden Gespräch mit mir haben Sie dann Gelegenheit, alle Fragen und Probleme, die während der letzten Wochen aufgetreten sind, zu erörtern. Je nach Schwangerschaftszeitpunkt und Notwendigkeit führe ich auch Abstriche durch. Diese beinhalten den Suchtest auf Chlamydien und den Krebsvorsorgeabstrich, aber auch Abstriche bei Verdacht auf Infektionen, die vorzeitige Wehen oder Frühgeburten auslösen können. Mit einfachen und für das Baby ungefährlichen Medikamenten können solche Infektionen meist frühzeitig leicht behandelt werden.
  • Üblicherweise führen wir im Rahmen Ihrer Betreuung auch noch weitere Blutuntersuchungen durch. So können Sie z. B. auf Wunsch auch das individuelle Risiko für eine Chromosomenanomalie wie das Down-Syndrom ermitteln lassen. Dies geschieht mit Hilfe einer Blutentnahme und einer speziellen Ultraschalluntersuchung (sog. Nackentransparenzmessung).
  • Zwischen der 25. und 30. Schwangerschaftswoche findet erneut ein Suchtest auf Antikörper im Blut statt, der ebenfalls in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen ist. Damit kann nachgewiesen werden, ob Abstoßungsreaktionen im mütterlichen Blut gegenüber dem Baby bestehen. Dies ist gerade dann besonders wichtig, wenn die Blutgruppe Rhesus negativ ist. In diesem Fall führen wir sicherheitshalber eine Impfung durch.
  • Die letzte wichtige Blutuntersuchung folgt zwischen der 34. und 36. Schwangerschaftswoche. Mit Hilfe eines Suchtests stellen wir fest, ob Sie eine Leberentzündung – also eine Hepatitis – haben oder hatten. Bei einer Infektion wird Ihr Baby direkt nach der Geburt geimpft, damit keine weiteren Gefahren für das Neugeborene entstehen.
  • Ab der 28. Schwangerschaftswoche kontrollieren wir in regelmäßigen Abständen mit einem Wehenschreiber (CTG) die Schwangerschaft (insbesondere auch bei Schmerzen im Unterbauch). Gleichzeitig können wir die Herztöne des Kindes aufzeichnen, damit wir uns ein Bild vom Wohlbefinden Ihres Kindes machen können.
  • Ab der 30. Schwangerschaftswoche verkürzen sich die Abstände zwischen den Kontrolluntersuchungen: Zunächst finden diese alle zwei Wochen, dann wöchentlich bis zum errechneten Geburtstermin statt. Insgesamt sind etwa 12-14 Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen.
  • Ultraschalluntersuchungen führen wir gemäß der Mutterschaftsrichtlinien jeweils um die 10., die 20. und die 30. Woche durch. Sollte es zu Komplikationen in Ihrer Schwangerschaft kommen, sind ggf. zusätzliche Ultraschalluntersuchungen notwendig.

 

Zusätzliche Vorsorgeleistungen und Untersuchungen

Die Sorge um die Gesundheit des Kindes ist für viele werdende Eltern ein zentrales Thema. Die moderne Pränataldiagnostik bietet zahlreiche Möglichkeiten, Unsicherheiten zu nehmen, aber auch Risiken aufzudecken. Um zu entscheiden, welche Form der Diagnostik in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll ist, sprechen wir zuvor ausführlich über die Untersuchungen und deren mögliche Konsequenzen. Wir stehen Ihnen bei allen Untersuchungen gern beratend zur Seite.

 

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